USE CASE · US E-COMMERCE

US Online-Shop Legal Check

Wer einen Shopify-, D2C- oder anderen Online-Shop für US-Kunden öffnet, übernimmt nicht einfach europäische E-Commerce-Regeln in englischer Sprache. Vertragsschluss, Versand, Returns, Werbung, Reviews, wiederkehrende Zahlungen und Datenschutz können bundes- und einzelstaatlichen Anforderungen unterliegen.

Wir prüfen Online-Shops vor dem US-Launch oder bei bereits laufendem US-Geschäft. Matthias Schuhmacher und Raphael Tautz koordinieren die deutschsprachige Betreuung und die fallbezogene Einbindung der passenden US-rechtlichen Expertise.

Der Fall auf einen Blick

Ausgangslage

Ein bestehender Online-Shop soll für US-Kunden geöffnet oder ein bereits laufendes US-Geschäft rechtlich überprüft werden.

Ziel

Customer Journey, Rechtstexte und zentrale Shop-Prozesse auf die für das Geschäftsmodell relevanten US-Anforderungen abstimmen.

Begleitung

Deutschsprachige Ansprechpartner prüfen Shop und Unterlagen und koordinieren bei Bedarf State-Law- oder Spezialfragen mit dem US-Team.

Ihre Situation

Ein Online-Shop kann technisch sehr schnell für Bestellungen aus den USA freigeschaltet werden. Rechtlich entsteht damit jedoch ein neuer Markt. US-Bundesrecht wird durch Vertrags-, Verbraucher- und Datenschutzrecht der einzelnen Bundesstaaten ergänzt.

Besondere Risiken entstehen häufig dort, wo europäische Shop-Texte oder Plattform-Templates ungeprüft übernommen werden. Entscheidend ist nicht nur der Wortlaut der Rechtstexte, sondern auch, wie Produkte beworben, Terms einbezogen, Lieferzeiten dargestellt und Kündigungen tatsächlich umgesetzt werden.

Unsere Unterstützung

Wir prüfen die tatsächliche Customer Journey vom Produktangebot über Warenkorb und Checkout bis zu Bestellbestätigung, Lieferung, Rückgabe und gegebenenfalls Kündigung eines Abonnements.

Die Prüfung wird auf das konkrete Geschäftsmodell zugeschnitten. Sie erhalten eine priorisierte Einordnung der Punkte, die vor dem US-Launch angepasst werden sollten, und der Themen, die erst mit wachsendem US-Geschäft oder bestimmten Bundesstaaten relevant werden.

US-Online-Shop konkret prüfen

Schildern Sie uns Shop-System, Produkte, Zielkunden und US-Vertriebsmodell. Wir klären, welche Bereiche für einen fokussierten Legal Check benötigt werden.

US-E-Commerce-Compliance entlang der Customer Journey prüfen

Der Umfang hängt davon ab, ob Waren, digitale Leistungen oder Abonnements verkauft werden und in welchen Bundesstaaten Kunden erreicht werden. Typische Prüfungsfelder sind:

Terms & Conditions und Checkout

Vertragsbedingungen und Zustimmung technisch zusammenführen.

Wir prüfen Terms of Sale, Bestellprozess und die Art, wie Kunden auf die Bedingungen hingewiesen werden und ihnen zustimmen. Dabei geht es unter anderem um Vertragsschluss, Order Acceptance, Zahlungsbedingungen und Streitbeilegung.

Die rechtliche Qualität der Terms und ihre technische Einbeziehung in den Checkout werden gemeinsam betrachtet.

Shipping, Returns und Warranties

Versandversprechen und Kundenregeln auf den US-Markt abstimmen.

Bei Warenverkäufen können Lieferzeit, Verzögerungen, Rückgaben und Warranty-Aussagen rechtlich relevant sein. Die FTC Mail, Internet, or Telephone Order Merchandise Rule stellt beispielsweise Anforderungen an beworbene Versandzeiten und den Umgang mit Verzögerungen.

Wir prüfen Shipping-, Return- und Refund-Regeln sowie Warranty-Aussagen anhand des tatsächlichen Fulfillment-Modells.

Advertising, Preise und Reviews

Marketingaussagen und Kundenbewertungen rechtlich einordnen.

Produktclaims, Preis- und Rabattdarstellungen, Testimonials und Reviews unterliegen in den USA eigenen Anforderungen. Unlautere oder irreführende Praktiken können insbesondere unter Section 5 des FTC Act fallen.

Wir prüfen die für den Shop zentralen Aussagen und Prozesse und identifizieren Bereiche, in denen zusätzliche Disclosures oder interne Regeln sinnvoll sind.

Subscriptions, Privacy und State Law

Zusätzliche Anforderungen für besondere Geschäftsmodelle erkennen.

Automatische Verlängerungen, wiederkehrende Zahlungen oder Free Trials können zusätzliche Bundes- und State-Law-Anforderungen auslösen. Auch Datenschutzrecht wird zunehmend auf Ebene einzelner Bundesstaaten geregelt.

Wir prüfen zunächst, welche zusätzlichen Regeln für das konkrete Geschäftsmodell tatsächlich relevant sind, und vertiefen nur die Bereiche, die für den Shop benötigt werden.

Ihre Ansprechpartner

Dr. Raphael Tautz und Matthias Schuhmacher sind die primären deutschsprachigen Ansprechpartner. Je nach Geschäftsmodell werden die zuständigen Mitglieder der US Business Law-, Technology- oder Litigation-Praxis eingebunden.

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Häufige Fragen

Technisch häufig ja. Rechtlich sollten Terms, Checkout, Versand, Returns, Marketing und gegebenenfalls Subscription- oder State-Law-Themen vorab geprüft werden.

Nicht zwingend. Ein europäisches Unternehmen kann grundsätzlich direkt an US-Kunden verkaufen. Ob eine US-Gesellschaft sinnvoll ist, hängt von der breiteren Geschäfts-, Haftungs- und Steuerstruktur ab.

Für gewöhnliche Onlinekäufe besteht auf Bundesebene kein allgemeines Widerrufsrecht nach europäischem Vorbild. State Law, besondere Produktkategorien und eigene Return-Versprechen können dennoch Anforderungen begründen.

Nicht automatisch. US-Datenschutzrecht folgt einem anderen System und wird in vielen Bereichen durch State Laws geprägt. Die Anwendbarkeit sollte anhand des konkreten Geschäftsmodells geprüft werden.

Ja. Wir können den bestehenden Shop und die tatsächliche Customer Journey prüfen und daraus konkrete Prioritäten für Terms, Checkout und weitere Compliance-Themen ableiten.

Weiterführende Informationen

US Terms & Conditions für Online-Shops

Verkaufsbedingungen, Checkout, Warranties und Streitbeilegung nach US-Recht.

Mehr erfahren →

Subscription & Auto-Renewal Compliance

Automatische Verlängerungen und wiederkehrende Zahlungen in den USA prüfen.

Mehr erfahren →

US Business Law

Deutschsprachige Begleitung bei weiteren US-Geschäftsfragen.

Mehr erfahren →